Katerina Poladjan hat mit ›Zukunftsmusik‹ einen der ganz großen deutschen Gegenwartsromane geschrieben, den man jetzt in Zeiten des Krieges anders liest als noch in der Zeit des Friedens.
Denis Scheck, WDR 2
, 29. Mai 2022
Leicht und stimmungsvoll erzählt scheint dieser Roman. Wie viel er mit sich trägt, merkt man an den Schwingungen, die bleiben.
Cornelia Geißler, Berliner Zeitung
, 18. Februar 2022
[...] aus dem Miteinander ihrer fein gezeichneten Figuren, hat Katerina Poladjan einen der schönsten Romane dieses Frühjahr gemacht.
Felix Müller, Berliner Morgenpost
, 23. Februar 2022
[...] eine Erzählung von zeitloser Relevanz.
Lisa Urlbauer, Weser Kurier
, 23. Februar 2022
[ein] leichthändiges Capriccio, funkelnd zwischen Ernsthaftigkeit und skurrilen Kapriolen, das sich seine Erzählweisen und Tonlagen mit verspieltem Übermut aus der ganzen russischen Literatur zusammenborgt […]
Sigrid Löffler, SWR-Bestenliste
, 21. Februar 2022
›Zukunftsmusik‹ klingt nach einem Werk, das noch seine Zwischentöne trefflich zu setzen weiß.
Britta Heidemann, WAZ
, 24. Februar 2022
Beeindruckend authentisch.
Monika Wenger, Belletristik-Couch.de
, 25. Februar 2022
Eine Kommunalka als Gleichnis für das Leben in der Sowjetunion: Wie Poladjan dessen Widersprüchlichkeit [...] vor Augen führt, ist ein Kunststück.
Irmtraud Gutschke, Der Freitag
, 26. Februar 2022
Die Zukunftsmusik, die dem Roman den Titel gibt, klingt nach wie eine Melodie, die erst bei mehrmaligem Hören ankommt - und bleibt.
Claudia Ingenhoven, MDR Kultur (Buch der Woche)
, 1. März 2022
Mit feiner Lakonie erzählt [Katerina Poladjan] von der Sehnsucht nach Liebe, von Geburt, Erinnerung und sozialem Miteinander.
Der Freitag
, 3. März 2022
[Der Roman] zeigt sehr eindringlich, wie sehr diese Menschen einen Aufbruch [...] nötig gehabt hätten. Und zugleich [...], dass dieser gesellschaftliche Aufbruch tatsächlich nie stattgefunden hat.
Dirk Knipphals, taz
, 5. März 2022
Der Roman fängt [...] einen historischen Moment zwischen gesellschaftlicher Resignation und einem Aufbruch ein, von dem die Protagonisten noch nichts wissen können.
Tilmann Spreckelsen, Frankfurter Allgemeine Zeitung
, 5. März 2022
Als Generationenroman nach fast klassischer russischer Prägung, reich an Ironie, Absurdem, dennoch subtil und feinsinnig, erweist sich dieses immens vielschichtige Buch.
Werner Krause, Kleine Zeitung
, 5. März 2022
[...] es geht darum, was Zukunft heißt [...], ob man das Leben, so wie es ist, akzeptiert oder doch nur in Träumen eine Zuflucht findet.
Ulrich Rüdenauer, Südwestrundfunk/Lesenswert
, 7. März 2022
Poladjans Beobachtungen sind präzise, mit viel Gefühl fürs Detail und Sinn für Humor, der aus der Situation entsteht.
katja Eßbach, NDR Kultur – Neue Bücher
, 9. März 2022
Wie oft kommt es vor, dass man sich wünscht, ein Buch wäre länger? Selten. ›Zukunftsmusik‹ von Katerina Poladjan ist so ein Fall.
Nürnberger Nachrichten
, 9. März 2022
Zwischen den geschickt arrangierten Kulissen und Bildvorräten einer großen russischen Vergangenheit leben die Menschen in ›Zukunftsmusik‹ ihr Leben und träumen allesamt von einem anderen.
Christoph Schröder, Die Zeit
, 12. März 2022
Einer der interessantesten Romane dieses Frühjahrs.
Dirk Knipphals, taz
, 15. März 2022
Hochdosiert, aber leichthändig ist Katerina Poladjans Roman ›Zukunftsmusik‹ ausgerechnet einer Zeit des Umbruchs in der Sowjetunion gewidmet, so dass er auch aktuell brennend interessiert.
Judith von Sternberg, Frankfurter Rundschau
, 16. März 2022
Katerina Poladjan macht durch ihren verknappten Stil und durch einige magische Elemente, [...] das Transitorische des Moments und die Zerrissenheit ihrer Figuren spürbar.
Ulrich Rüdenauer, Falter
, 16. März 2022
[Katerina Poladjan] gelingt ein kleines, schimmerndes Alphabet der Gefühle in der späten Sowjetunion.
Maike Albath, Süddeutsche Zeitung
, 22. März 2022
Wie ein historischer Seismograf erspürt Katerina Poladjans Roman ›Zukunftsmusik‹ die Situation der untergehenden Sowjetunion [...] anhand der Lebensgeschichte von vier Frauengenerationen in der Provinz.
Edith Heindl, Augsburger Allgemeine
, 12. März 2022
Katerina Poladjans Roman [...] entfaltet ein schönes Spiel mit der Kunst, nicht nur, aber eben auch mit der russischen Literatur [...]
Niels Beintker, Bayern 2 (Diwan)
, 13. März 2022
Katerina Poladjans Roman [...] erzählt in seinem Kern von der Liebe, von der Hoffnung auf und der Sehnsucht nach einem besseren Leben.
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel
, 16. März 2022
Das Schöne ist, dass dieses Buch jenseits jedweder Aktualität eine Klasse für sich ist.
Gerrit Bartels, Der Tagesspiegel
, 16. März 2022
Der Roman ›Zukunftsmusik‹ ist ein Hoffnungs- und ein Trostbuch. Eine literarische Verteidigung der Menschlichkeit unter den besonderen Bedingungen der Macht.
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
, 17. März 2022
Poladjans kurzer Roman ist voller novellistischer Beobachtungen. Aus dem lebensgrossen Glück oder Unglück der Menschen wird allerdings etwas Grösseres: ein psychologischer Augenblick der Zeit.
Paul Jandl, Neue Zürcher Zeitung
, 17. März 2022
Man kann es lesen als eine Allegorie auf einen historischen Wendepunkt in der Geschichte der Sowjetunion. Vor allem aber ist [Poladjans] Roman ein Psychogramm [...]
Kai Scharffenberger, Freizeitmagazin Leo der Rheinpfalz
, 24. März 2022
Ein Schlüsselwerk, ein Pflichtbuch.
Kleine Zeitung
, 2. April 2022
Man könnte noch sagen, dass [Katerina Poladjan mit ›Zukunftsmusik‹] ein ›Buch der Stunde‹ geschrieben hat, das man jetzt lesen muss, im Angesicht russischer Großmachtfantasien.
Xaver von Cranach, Der Spiegel
, 2. April 2022
Wo die großen Russen Wälzer schrieben, um ein Sittengemälde zu entwerfen, braucht Poladjan nur wenige wirkungsvolle Worte. ›Zukunftsmusik‹ ist ein großes Buch im Kleinen.
Birgit Zimmermann, Hannoversche Allgemeine Zeitung
, 14. März 2022
Unbedingt lesen!
Freundin
, 20. April 2022
Vier weibliche Mitglieder einer Familie, eine Kommunalka und viel Witz – daraus entwirft Katerina Poladjan ein Sittengemälde der späten Sowjetunion.
Birgit Zimmermann, Ruhr Nachrichten
, 4. Mai 2022
Katerina Poladjan hat mit ›Zukunftsmusik‹ einen der ganz großen deutschen Gegenwartsromane geschrieben, den man jetzt in Zeiten des Krieges anders liest als noch in der Zeit des Friedens.
Denis Scheck, WDR 2
, 29. Mai 2022
Leicht und stimmungsvoll erzählt scheint dieser Roman. Wie viel er mit sich trägt, merkt man an den Schwingungen, die bleiben.
Cornelia Geißler, Berliner Zeitung
, 18. Februar 2022