Der Tod Jesu Der Tod Jesu
Der Tod Jesu
J.M. Coetzee
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Der Tod Jesu

Roman

Übersetzt von: Reinhild Böhnke

J. M. Coetzee unternimmt in seiner »Jesus-Trilogie« eine Reise an das Ende erzählerischer Gewissheiten. Seine Figuren sind ans Land gespülte Menschen. Sie alle sind auf der Suche nach einer Bedeutung, die über sie hinausreicht, sie mit etwas verknüpft, das ihrem Leben »Sinn« verleiht, so fragil er auch sei.

»Der Tod Jesu« hat unvergleichliche Sogkraft: David, das Kind, wendet sich von der improvisierten Familie ab, die Simon ihm geschaffen hat. Er will ins Waisenhaus, vor allem will er dort in das Fußballteam. Aber es geht nicht lange gut und David liegt im Spital, in das Kinder und Erwachsene pilgern, um seine Geschichten zu hören. Mit jeder Geschichte, die er erzählt, zieht er sich langsam aus dem Leben zurück.

Mit einem Stil, so »scharfsichtig, unsentimental und gnadenlos präzise« (Deutschlandfunk), untersucht der Nobelpreisträger den Abglanz einer Hoffnung, das sanfte Leuchten einer verlorenen Illusion.

Die ersten beiden Bände der Trilogie »Die Kindheit Jesu« (2013) und »Die Schulzeit Jesu« (2018) sind ebenfalls bei S. FISCHER erschienen.

  • Gebundene Ausgabe 24,00 € (D)
  • E-Book 19,99 € (D)

Erscheinungstermin: 29.01.2020

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Die Sprache ist von großer Schönheit, von der gleichen stilett-artigen Präzision, wie sie Coetzees Schreiben von Beginn an kennzeichnet: Scharfsichtig und unsentimental. Eine Erkundung. Marie-Luise Knott, Deutschlandfunk – Büchermarkt , 5. April 2020
Seine ›Jesus‹-Trilogie zeigt, weshalb er höchste Anerkennung verdient Manfred Papst, NZZ am Sonntag , 26. Januar 2020
Coetzees Romane aufzuschlagen bedeutet immer, sich auf eine Überraschung einzulassen Marie Schoeß, NDR Kultur , 29. Januar 2020
Seine jüngsten Romane - die von 2013 an [...] erschienene Jesu-Trilogie - lassen sich leicht als literarischer Kommentar auf die globale Flüchtlingskrise lesen. Nicolas Freund, Süddeutsche Zeitung , 3. Februar 2020
Dialog, Reflexion und ein feines Gespinst kultureller und [...] religiöser Bezüge Angela Schader, Neue Zürcher Zeitung , 3. Februar 2020
Coetzee [...] spielt [...] einen überraschenden Zug nach dem anderen, beschert seinen Lesern eine fesselnde Partie – und setzt jede erdenkliche Leseerwartung auf atemraubende Weise schachmatt. Julia Schröder, Südwestrundfunk/Lesenswert , 2. Februar 2020
Coetzees Romane wollen nicht gelesen, sondern bezwungen werden. Sie sind eine echte Herausforderung. Peter Mohr, Hessische/Niedersächsische Allgemeine , 8. Februar 2020
diese eigenwillige, aber faszinierende Geschichte [...] erzählt in einer Sprache von fast kinderbuch-hafter Klarheit, aber überaus raffiniert in gebrochenen Bezügen. Wolfgang Schneider, WDR3 – Mosaik , 18. Februar 2020
In den philosophischen Dialogen dieses Buches berührt Coetzee die großen Fragen unserer Zeit Marie Schoeß, Bayern 2 (Diwan) , 9. Februar 2020
Magie des Erzählens à la Coetzee: einfache Sprache, geheime Spannung, Vielfalt der Deutungsmöglichkeiten und, last but not least, untergründige Zärtlichkeit. Gisela Trahms, Welt.de , 9. Februar 2020
Kein frommes Buch [...], sondern ein eigensinniges, nachdenkliches Paul Ingendaay, Frankfurter Allgemeine Zeitung , 8. Februar 2020
in seiner geheimnisvollen Schlichtheit [...] einer der bedeutendsten Autoren unserer Zeit. Ulrich Steinmetzger, Mitteldeutsche Zeitung , 22. Februar 2020
Coetzee fährt ein Finale auf, das der Trilogie einen würdigen Abschluss verpasst, gerade durch die Freude unterlaufener Fährten – und abermals neuer Fragen, die sich stellen. Stefan Hochgesand, taz , 9. April 2020
Die Sprache ist von großer Schönheit, von der gleichen stilett-artigen Präzision, wie sie Coetzees Schreiben von Beginn an kennzeichnet: Scharfsichtig und unsentimental. Eine Erkundung. Marie-Luise Knott, Deutschlandfunk – Büchermarkt , 5. April 2020
Seine ›Jesus‹-Trilogie zeigt, weshalb er höchste Anerkennung verdient Manfred Papst, NZZ am Sonntag , 26. Januar 2020
  • Verlag: S. FISCHER
  • Erscheinungstermin: 29.01.2020
  • Lieferstatus: Verfügbar
  • 224 Seiten
  • ISBN: 978-3-10-397026-5
  • Autor: J.M. Coetzee
  • Übersetzt von: Reinhild Böhnke

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